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Das 20. Jahrhundert: Die Technikkeule?

Aktualisiert: 11. Dez. 2021



Die moderne Weinbereitungstechnik und die aufkommenden Kunstdünger sowie die synthetischen Spritzmittel für die Weinfelder erfasste praktisch sämtliche maßgebenden Weinbaugebiete ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts — weltweit. Systematische (und hohe) Schwefelzugabe, die Zugabe von Reinzuchthefen zur Vergärung und sämtliche andere Möglichkeiten, den Wein zu schönen (Säure–, Eiweiß- und Zuckerregulatoren, Filtern, etc.) waren zum internationalen Standard geworden und sind es häufig noch bis heute:


Weinherstellung ist keine individuelle Arbeit des Winzers mehr, sondern ein lebensmitteltechnischer Prozess, bei dem nichts (nichts!) mehr schiefgehen kann: Maßgebende "Weinpäpste", Weinführer und Großhändler haben starken Einfluss darauf, wie der Wein schmecken soll, um die Verkaufszahlen zu garantieren. Auf der Strecke bleiben dabei das Natürliche im Wein und wir als Konsumenten: Oder wissen Sie etwa, welche Inhalts- bzw. Zusatzstoffe Wein enthält? Das, was für andere Lebensmittel mittlerweile normal

ist, nämlich das Anführen der Inhaltsstoffe auf der Verpackung, ist für den Wein (außer die Angaben „Enthält Schwefel“) nicht einmal ansatzweise gegeben!









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